Unser Objekt der Begierde. Ein altes Fachwerkhaus
Im Jahre 2003 kaufte ich
gemeinsam mit einem Freund einen kleinen Resthof. Früher war
dieses Anwesen einmal eine Dorftischlerei. Nachdem der
Eigentümer verstarb, und seine Ehefrau schliesslich in ein
Altenheim ging, wurde das Haus verkauft.
Wie wir später aus der Nachbarschaft erfuhren, versuchten sich danach mehrere wechselnde Eigentümer an diesem Anwesen. Aber mehr als Flickschusterei scheint dabei nicht herausgekommen zu sein. Wir kauften dieses Haus schliesslich von einem jungen Mann. Wir spürten damals deutlich, dass die Hausbank dieses Herren schon mächtig drängte.
Der Verkauf konnte also nicht schnell genug unter Dach und Fach gebracht werden. Zu unserem Leidwesen hat dieser Voreigentümer aber leider noch Arbeiten an diesem Haus durchführen lassen. So zum Beispiel ein neues Dach, und leider die gesamte Fassade mit Dachziegeln behängen lassen.
Anstatt das Haus erst einmal von innen bewohnbar zu machen und dort einzuziehen um die finanzielle Doppelbelastung zu sparen, wurde wohl an falscher Stelle begonnen. Allerdings muss ich sagen, dass für eine Person allein dieses Anwesen wohl zu einer Lebensaufgabe geworden wäre.
Da hatten wir schon ein etwas leichteres Spiel, denn wir waren ja nun zwei Eigentümer. Wir liessen damals alles Notariell aufteilen. Mein Freund bekam das Erdgeschoss des Wohnhauses inkl. des Dachbodens über der ehemaligen Tischlerwerkstatt. Ich bekam den ersten Stock des Wohnhauses, und den Dachboden des Wohnhauses. Und natürlich jeder sein eigenes Grundbuch. Somit war eigentlich alles aufgeteilt.
Wie wir später aus der Nachbarschaft erfuhren, versuchten sich danach mehrere wechselnde Eigentümer an diesem Anwesen. Aber mehr als Flickschusterei scheint dabei nicht herausgekommen zu sein. Wir kauften dieses Haus schliesslich von einem jungen Mann. Wir spürten damals deutlich, dass die Hausbank dieses Herren schon mächtig drängte.
Der Verkauf konnte also nicht schnell genug unter Dach und Fach gebracht werden. Zu unserem Leidwesen hat dieser Voreigentümer aber leider noch Arbeiten an diesem Haus durchführen lassen. So zum Beispiel ein neues Dach, und leider die gesamte Fassade mit Dachziegeln behängen lassen.
Anstatt das Haus erst einmal von innen bewohnbar zu machen und dort einzuziehen um die finanzielle Doppelbelastung zu sparen, wurde wohl an falscher Stelle begonnen. Allerdings muss ich sagen, dass für eine Person allein dieses Anwesen wohl zu einer Lebensaufgabe geworden wäre.
Da hatten wir schon ein etwas leichteres Spiel, denn wir waren ja nun zwei Eigentümer. Wir liessen damals alles Notariell aufteilen. Mein Freund bekam das Erdgeschoss des Wohnhauses inkl. des Dachbodens über der ehemaligen Tischlerwerkstatt. Ich bekam den ersten Stock des Wohnhauses, und den Dachboden des Wohnhauses. Und natürlich jeder sein eigenes Grundbuch. Somit war eigentlich alles aufgeteilt.

Das Haus vor dem
eigentlichen Umbau.
Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist das Dach nur halb gedeckt. In
diesem Zustand hat der vorletzte Besitzer das Haus bewohnt. Eigentlich
kaum vostellbar, wenn man sich die Fotos vom ersten Stock (z.B. vom
Hausflur) betrachtet.
Wenn man etwas erreichen
will, kann man dies auch schaffen. Man braucht nur die nötige
Fantasie, um sich etwas in vollendeter Form vorstellen zu
können. Man muss ein Bild vor Augen haben. Ideen, oder etwas
ähnliches schon einmal gesehen haben. Dann steht dem
Unternehmen in jeder Hinsicht nichts mehr im Weg. Auch wenn die Freunde
und Bekannten sagen, man soll es lassen, soll man sich nicht beirren
lassen. Man muss es sich nur selber zutrauen, etwas eigenes zu
erschaffen. Wenn man aber zwei linke Hände hat, und die Finger
alles Daumen sind, sollte man wirklich von solch einem Vorhaben Abstand
nehmen.
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