Was ist in der heutigen Zeit noch sicher ?
Auf
diese, und
ähnliche Fragen
suchen wir wohl so ziemlich alle nach einer Antwort. Ist es
die eigene
Immobilie? Auf lange Sicht gesehen ist sie es wohl. Aber
nicht jeder
von uns kann behaupten
ganz sicher zu sein, seine wirtschaftliche Lage
könne sich nicht über Nacht ändern.
Dazu
muss man sich auch
fragen, in was
für einer Zeit wir eigentlich leben? Denn nicht nur
für
uns Verbraucher ist Geiz einfach nur Geil..!! Auch die
meissten
Unternehmer haben sich diesen Satz zu Eigen
gemacht. Und
man kann es ihnen noch nicht einmal verübeln, denn um
Wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie wohl so
denken.
Also
werden wir heute mit
Tatsachen
konfrontiert, die es früher einfach nicht gab. Da werden
Zeitverträge bis zum abwinken verlängert,
Zeitarbeitsfirmen
und Leiharbeiter haben Hochkonjunktur, 400 Euro-Jobs sind hochmodern,
und
sogar das Wort Tagelöhner findet sich heute in unserem
Wortschatz wieder. Und ständig
müssen wir uns auf der Arbeit umschauen, um
nicht Mobbingopfer zu werden.
Da hilft es uns auch nicht, wenn wir von unseren Politikern besänftigt werden nach dem Motto: Die Wirtschaft blüht, und es gibt keinen Grund zur Sorge.
Auch die stetig steigenden Energiekosten, in denen zum Beispiel ein Liter Diesel mittlerweile schon 1,51 € kostet, machen diese ganze Situation nicht besser. Da sind beispielsweise Speditionen gezwungen, den ständig steigenden Preisdruck durch hohe LKW-Maut und Dieselpreise leider an ihre Mitarbeiter weitergeben zu müssen. Und da ist es heute leider keine Seltenheit mehr, wenn die Fahrer für 7 € Brutto zur Arbeit marschieren.
So
richtig beschämend wird es dann noch, wenn
unser
Nachbar (der noch nie gearbeitet hat) uns dabei mitleidig
hinterherschaut. Es tut ihm ja so leid, dass wir für die paar
Euros die ganze Woche im LKW übernachten
müssen. Aber
wehe, wenn wir
Verbraucher den
Supermarkt betreten, und das Gemüseregal ist nicht voll
bestückt. Dann greifen wir uns gleich eine
Verkäuferin (die
für 6 € Brutto dort steht), und lassen erstmal unsere
Wut
heraus.
Angesichts
dieser Tatsachen
fragt sich
der ganz normale Bürger: Ist das alles noch normal?
Wie weit darf man als Regierung gehen? Wie lange
dauert es,
bis so ein Zustand nicht mehr haltbar ist? Können wir es der
Jugend verdenken, wenn der ein- oder Andere Jugendliche nicht mehr
ernsthaft über seine berufliche Zukunft nachdenkt?
Die heutige Konsum- und
Wegwerfgesellschafft zwingt uns aber mittlerweile dazu, zu neuerem
zu streben.
Seit Einführung des Euro haben wir zum Beispiel mittlerweile bald die sechste Euronorm, was den angeblichen Schadstoffausstoss von Kraftfahrzeugen betrifft.
Wir dürfen also mit so manchem Fahrzeug das noch völlig in Ordnung ist, nicht mehr die Innenstädte befahren. Mal ganz abgesehen von dem Wiederverkaufswert dieser Fahrzeuge.
Seit Einführung des Euro haben wir zum Beispiel mittlerweile bald die sechste Euronorm, was den angeblichen Schadstoffausstoss von Kraftfahrzeugen betrifft.
Wir dürfen also mit so manchem Fahrzeug das noch völlig in Ordnung ist, nicht mehr die Innenstädte befahren. Mal ganz abgesehen von dem Wiederverkaufswert dieser Fahrzeuge.
Und da
sind wir auch schon beim Thema. Der Wiederverkaufswert. Kaufen
Sie sich heute ein neues Auto. Nach ein paar Jahren kommt ein neues
Modell auf den Markt, und Sie haben ein (fast neues) altes Modell. Ein
Verkauf ist nur mit hohem Wertverlust möglich...!!
Jeder
Händler wird Ihnen mit genau diesem Argument sein Ankaufspreis
nennen.
Genau anders herum
verhält es sich mit alten Fahrzeugen. Man
kann
alte Fahrzeuge schon fast als "Kulturgut" bezeichnen. Und das erhalten
dieser alten Fahrzeuge wird von unserer Regierung sogar noch belohnt.
Ohne Feinstaubplakette kann man mit diesen Fahrzeugen jede Innenstadt befahren, ohne sich ernsthafte Gedanken machen zu müssen. Und vom Wiederverkaufswert dieser Fahrzeuge brauchen wir erst gar nicht reden.
Ohne Feinstaubplakette kann man mit diesen Fahrzeugen jede Innenstadt befahren, ohne sich ernsthafte Gedanken machen zu müssen. Und vom Wiederverkaufswert dieser Fahrzeuge brauchen wir erst gar nicht reden.
Sollte ich also einmal in den Genuss kommen Altersrente beziehen zu
dürfen, dann brauche ich mir über mein Hobby als
Rentner
keine Gedanken machen.
Der Umgang, die Verschönerung, die Wiederherstelung dieser alten Fahrzeuge ist es schon heute, was mich einfach nicht loslässt.
Jedes dieser Fahrzeuge hätte eine lange historische Geschichte zu erzählen. Und der Geruch von altem Öl, altem Benzin, vielleicht noch vermischt mit altem (bereits verharztem) Zweitaktöl will mir einfach nicht mehr aus der Nase gehen.
Der Umgang, die Verschönerung, die Wiederherstelung dieser alten Fahrzeuge ist es schon heute, was mich einfach nicht loslässt.
Jedes dieser Fahrzeuge hätte eine lange historische Geschichte zu erzählen. Und der Geruch von altem Öl, altem Benzin, vielleicht noch vermischt mit altem (bereits verharztem) Zweitaktöl will mir einfach nicht mehr aus der Nase gehen.
Vielleicht sind Oldtimerfreunde verrückte Menschen. Mit Sicherheit ist an diesem Gerücht sogar etwas dran. Aber es sind Menschen die sich mit gleichgesinnten auf Anhieb verstehen, und auch tiefergehende Kontakte knüpfen. Sehr oft sind es auch Menschen mit (echtem) Doktortitel, die aber innerhalb der Szene mit "Du" angesprochen werden.
Auch ein gegenseitiges Helfen ist dort selbstverständlich. So
mancher "angeblicher" Freund hat mich in der Vergangenheit schon
enttäuscht. Innerhalb dieser Szene werde ich das wohl nicht
erleben. Vielleicht sind es Menschen, die nicht nur die Fahrzeuge von
früher begehren, sondern auch die menschlichen Werte von
damals
schätzen.
Michael Bamberg
Michael Bamberg
Surftipp : Oldiemoped
Die Interessengemeinschaft
Zweiradschrauber
freut sich auf Kontakt mit Ihnen, sollten Sie einen Oldtimer Kleinwagen
ein Motorrad aus den fünfziger Jahren, oder ein altes Moped
abzugeben haben. In diesem Fall bitte per E-Mail, da wir alle
berufstätig sind. Bei Interesse und der nötigen Zeit
werden wir uns melden..., Danke.
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